Schöne Füsse für den Sommer!

Wenn jemand gibt, der uns in jeder Lage aushält, dann sind es wohl sie: Jetzt ist es wieder Zeit, unsere Füsse zu verhätscheln und an die frische Luft zu bringen. Verwöhnen Sie Ihre Füsse mit all den kleinen Dingen, die ihnen guttun!

 

Schwielen, Hornhaut, Hühneraugen und andere kleine Sorgen...

Durch Druck oder wiederholtes Reiben wird die Haut immer dicker, es bilden sich Schwielen oder harte Stellen an den Fersen oder an den Fusskanten. Diese Stellen sehen nicht nur unschön aus und stören, sondern können langfristig auch Schmerzen verursachen.

Und wie wird man sie los? Wenn Sie baden, bearbeiten Sie diese Stellen mit einem Bimsstein, auf den Sie Seife geben: So verletzen Sie die Fusshaut nicht und sie wird wieder weicher. Dann trocken Sie Ihre Füsse gut ab und tragen eine nährende oder regenerierende Creme auf. Ein Produkt mit Karité-Butter und Vitamin A Butter ist optimal, denn sie nährt trockene Füsse und beugt Hornhautbildung vor.

 

Ein anderer Trick scheint auch gegen Hornhaut und Schwielen zu wirken: Reiben Sie diese Stellen jeden Tag mit Teeblättern ab.

Im Sommer tragen Sie eine Extraportion Feuchtigkeitsscreme zweimal pro Tag auf die Fersen, Fusssohlen und Zehen auf! Ziehen Sie Socken an, so dass die Creme gut einziehen kann. Auch Fusspeelings sind eine gute Idee: Ihre kleinen Schleifpartikel entfernen nach und nach Hornhaut und raue Stellen.

Hühneraugen entstehen, wenn der Schuh oder ein Zeh gegen den anderen reibt. Dummerweise wächst das Hühnerauge auch nach innen weiter. Deshalb können sie sehr schmerzhaft sein. Doch Hühneraugen sollten Sie nicht selbst entfernen!

Fragen Sie entweder Ihren Apotheker, der Ihnen ein geeignetes Mittel empfiehlt, oder gehen Sie zur Pediküre oder zum Podologen.

 

Balsam, Bäder und Massagen

Langes Stehen, Wärme oder Sport manchmal sind die Füsse einfach müde. Balsam und Cremes mit Kamille, Arnika, Calendula und/oder Hamamelis entspannen und pflegen sie im Handumdrehen. Wunderbar bei müden Füssen sind auch lauwarme Fussbäder, die die Füsse wieder munter und trockene und harte Haut weich machen.

Massieren Sie Ihre Füsse auch einmal pro Woche mit Öl oder einer Feuchtigkeitscreme. Unsere treuen Begleiter haben sich eine Massage redlich verdient! Und nicht nur sie profitieren davon: Eine Fussmassage entspannt und stärkt den ganzen Organismus.

 

7 Tipps von Ihrem SUN STORE-Apotheker

 

  1. Bevor Sie mit der Fusspflege beginnen, machen Sie ein Fussbad, um Ihre Füsse zu entspannen und die Haut weich zu machen. Sie können ein Badeöl oder Badekugeln verwenden.
  2. Für zarte Füsse: Entfernen Sie harte Stellen mit einem Peeling und benutzen Sie eine Hornhaufeile für die Fersen.
  3. Schöne Nägel sind die Krönung gepflegter Füsse. Da sie schnell wachsen, muss man sie regelmässig schneiden und feilen. Geben Sie den Nägeln beim Schneiden die gewünschte Form. Geben Sie den Nägeln beim Schneiden die gewünschte Form, aber schneiden Sie sie nicht zu kurz. Dann feilen Sie Ihre Nägel in Spatenform und runden die Ecken ab, damit die Nägel nicht einwachsen.
  4. Die Nagelhaut muss gepflegt und genährt werden, bevor Sie sie sanft mit einem Stäbchen zurückschieben. Mit einer Polierfeile bekommen Sie natürlich glänzende Nägel. Oder Sie lackieren Ihre Nägel mit Ihrer Lieblingsfarbe. Und jetzt sind Ihre Füsse die Stars in Sandalen!
  5. Wellness für Ihre Füsse: eine entspannende Massage. Stellen Sie sich hin und rollen Sie ein Schaumstoffbällchen unter Ihrer Fusssohle. Dann massieren Sie Ihre Füsse. Zuerst Zehe um Zehe, dann gönnen Sie der Ferse eine Zupfmassage. Zum Schluss massieren Sie den ganzen Fuss von den Zehen bis zum Knöchel, wobei Sie die Fusssohle mit der Faust massieren.
  6. Gehen Sie ab und zu barfuss. Das wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.
  7. Tragen Sie nicht den ganzen Tag lang dieselben Schuhe. Ideal wäre, mindestens 2 Mal pro Tag die Schuhe zu wechseln, insbesondere bei geschlossenen Schuhen.

 

Fusspilz: Wie lässt sich diese lästige Erkrankung vermeiden?

Nehmen wir den Feind einmal genauer unter die Lupe: Die Übeltäter sind Mikroorganismen, genauer gesagt Pilze, die die Haut besiedeln und sich dort vermehren. Am wohlsten fühlen sie sich in Hautfalten und bei den Füssen. Sie vermehren sich durch Sporen und lieben feuchte Wärme. Zwar kann man diese lästigen Infektionen nicht immer vermeiden, aber die richtige Strategie hilft, ihnen ein Schnippchen zu schlagen!

 

Feind Nr. 1 : Feuchtigkeit

Mykosen lieben Feuchtigkeit. Und Fusschweiss ist zweifellos ein Faktor, der ihre Entstehung begünstigt. Daher…

  • Waschen Sie Ihre Füsse und trocken Sie sie gut ab, vor allem die Zehenzwischenräume, wenn nötig, mehrmals am Tag.
  • Tragen Sie jeden Morgen ein Anti-Transpirant auf, sei es in Cremeform, als Puder oder Spray. An Auswahl mangelt es nicht, Ihr Sun Store-Apotheker berät Sie gern. Er kann sogar eine Lotion und/oder ein Puder mit ätherischen Ölen (Zypresse, Salbei) für Sie mixen.
  • Falls nötig, z.B. vor einer Wanderung, pudern Sie Ihre Füsse, bevor Sie die Socken anziehen. Die Socken sollten immer aus Naturfasern wie Seide oder Baumwolle sein.
  • Falls Sie weiterhin sehr stark schwitzen, ändern Sie eventuell Ihre Ernährung: Alkohol, zu schweres oder zu scharfes Essen sind vielleicht auch nicht ganz unschuldig.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, gehen Sie nicht ohne Badeschlappen. Denn es können immer andere nackte Füsse vor Ihnen dagewesen sein, sei es am Strand, im Hotelzimmer oder im Spa...

Manche Personen scheinen besonders anfällig für Pilzinfektionen zu sein: Ist das Ihr Fall, besorgen Sie sich für den Sommer ein Anti-Pilz-Spray, dass Sie zwischen die Zehen sprühen.

 

Zu spät?

Es juckt, die Mykose ist da? Warten Sie nicht! Obwohl eine Mykose an sich nicht wirklich schlimm ist, kann sie sich verbreiten oder sogar infizieren. Und je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto schneller sind Sie wieder gesund.

Cremes, Flüssigsprays und Puder, die man ein- bis zweimal täglich aufträgt, helfen, die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden. Um Rückfälle zu vermeiden, führen Sie die Behandlung noch eine gewisse Zeit weiter, nachdem die Mykose verschwunden ist.

Auch die Aromatherapie wartet mit einer Lösung auf: Teebaumöl ist das geeignete ätherische Öl in diesem Fall. Bitten Sie Ihren Apotheker, dass er es verdünnt. Dann tragen Sie es auf den zu behandelnden Bereich auf.

 

Rückfälle vermeiden

Um Rückfälle zu vermeiden, waschen Sie Socken, Strümpfe und Badvorleger äusserst gründlich! Bei Sun Store finden Sie Spezialwaschmittel, die Pilzsporen zerstören, sowie Produkte zur Behandlung und Vorbeugung von Mykosen.

 

7 Tipps von Ihrem SUN STORE-Apotheker

  1. Waschen Sie Ihre Füsse mit einer ph-neutralen Seife und trocknen Sie vor allem die Zehenzwischenräume gut ab.
  2. Gehen Sie im Haus nicht barfuss. Hautschüppchen mit Pilzsporen können noch nach Monaten eine Infektion auslösen, wenn sie den richtigen Wirt finden.
  3. Tragen Sie Socken aus Baumwolle oder anderen Naturfasern, die mindestens mit 60° waschbar sind. Tragen Sie bevorzugt offene Lederschuhe. Desinfizieren Sie Ihre Schuhe regelmässig mit einem antifungiziden Spray oder Puder.
  4. Wechseln Sie regelmässig die Strümpfe. Geben Sie ein Produkt dazu, das Pilze vernichtet.
  5. Bei rissigen Füssen warten Sie, bis die Risse verheilt sind, bevor Sie den Pilz behandeln.
  6. Vermeiden Sie warme und feuchte Orte (Schwimmbad, Sauna...).
  7. Entfernen Sie regelmässig überschüssige Hornhaut, z.B. mit einem Bimsstein. Rissige und dicke Stellen öffnen Pilzen und Bakterien Tür und Tor.

 

Diabetes? Nehmen Sie Ihre Füsse in die Hand!

Warum sind die Füsse von Diabetikern besonders empfindlich? Das Problem ist, dass bei dieser Erkrankung die Nerven und Arterien in Mitleidenschaft gezogen werden. Sind die Nerven betroffen, spricht man von Neuropathien: Es kommt zu einem Sensibilitätsverlust, man spürt keine Kälte, Wärme oder Schmerzen mehr... Daher leiten die Nerven keine Informationen mehr weiter, wenn man z.B. Hühneraugen, Verletzungen oder eingewachsenen Nägel hat. Infektionen haben so ein leichtes Spiel.

 

Schlechte Durchblutung, schlechte Vernarbung!

Arteriitis, das zweite grosse Risiko für die Füsse bei Diabetes, tritt auf, wenn die Durchblutung nicht mehr richtig funktioniert. Sind die Beinarterien betroffen, kommt das Blut dann schlecht bis zu den Füssen. Die Folge ist, dass eine sehr kleine Verletzung schlecht heilt und ein Infektionsrisiko besteht.

Die Risiken für die Füsse bei Zuckerkrankheit sind nicht auf die Erkrankung selbst zurückzuführen, sondern auf den Sensibilitätsverlust und die schlechte Durchblutung.

 

Was können Sie selbst tun?

Natürlich ist Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner, mit dem Sie die Behandlung und den Umgang mit der Krankheit besprechen. Er wird Ihre Füsse jährlich untersuchen, um festzustellen, ob die Nerven angegriffen wurden oder arterielle Probleme vorliegen.

Doch was können Sie tun, um die Gesundheit Ihrer Füsse in die Hand zu nehmen? Die beste Vorbeugung besteht darin, die Füsse täglich zu kontrollieren. So bemerken Sie rechtzeitig kleine Verletzungen oder Wunden und können Infektionen vermeiden.

 

Alle 2 Monate zum Podologen!

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Gehen Sie unbedingt alle zwei Monate zu einem Podologen. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung: Er kann Ihr Risiko anhand von Tests einschätzen, kümmert sich um die Fusspflege oder Korrekturen (z.B. Sohlen), falls erforderlich. Dazu testet er Reflexe und Sensibilität. So klärt er ob, ob die Nerven die Informationen noch richtig weiterleiten. Er misst den Puls am Fuss und kontrolliert, dass keine Missbildungen oder statische Probleme vorliegen, die gegebenenfalls korrigiert werden.

Ihr SUN STORE-Apotheker steht Ihnen bei Fragen zur Fusspflege gerne zur Verfügung und kann Ihnen Feuchtigkeitscreme, Hühneraugenschutz, Druckstellenpflaster oder spezielle Socken aus einer revolutionären Spezialfaser für Diabetiker empfehlen. Ausserdem berät er Sie auch in allen anderen Fragen.

 

7 Tipps von Ihrem SUN STORE-Apotheker

  1. Waschen Sie die Füsse mit einer milden Seife, damit die empfindliche Fusshaut nicht austrocknet. Denn wird die Haut rissig, kann es zu einer Infektion kommen.
  2. Um Risse zu vermeiden, verwenden Sie viel und oft Feuchtigkeitscreme. Tragen Sie sie auf auch auf die Fusssohle und die Ferse auf, aber nicht zwischen die Zehen…
  3. Fusspilz liebt Wärme und Feuchtigkeit! Mykosen treten häufig auf bei Diabetikern und müssen sorgfältig behandelt werden, denn sie greifen die Haut an und können zu Infektionen führen.
  4. Damit Fusspilz keine Chance hat, trocken Sie Ihre Füsse immer gut ab, bevor Sie Socken aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle, schottisches Garn, Seide anziehen.
  5. Wechseln Sie jeden Tag die Strümpfe.
  6. Eingewachsene Nägel vermeiden: Schneiden Sie Ihre Nägel nicht, um Verletzungen zu vermeiden. Feilen Sie die Nägel lieber spatenförmig, die Ecken bleiben eckig. Sind Ihre Nägel zu hart, gehen Sie zur Pediküre.
  7. Ungeeignete Schuhe sind die Hauptursache für Wunden bei Diabetikern: Wählen Sie daher feste Schuhe aus weichem Leder, die Ihrer Fussform angepasst sind.