Wie schütze ich mein Baby mit Allergierisiko?

Wie kann man ein Baby mit erhöhtem Allergierisiko schützen?

Besonders im Frühling, wenn Gräser und Pollen aus dem Winterschlaf erwachen, machen sich viele Eltern darüber Gedanken. Immerhin kommen in der Schweiz ungefähr ein Drittel der Babys mit Allergierisiko zur Welt.

Die gute Nachricht: Allergien können Sie wirksam vorbeugen.

Was ist eine Allergie eigentlich?

Eine Allergie ist die Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Tierhaare oder Pollen. In Folge dieser Überreaktion wehrt es die Stoffe wie Krankheitserreger ab: Man spricht von einer Allergie.

Daher hängen Allergien und das Immunsystem untrennbar zusammen. Ist das Immunsystem gesund entwickelt, kann es richtig reagieren und gefährliche von harmlosen Stoffen unterscheiden. Es wehrt dann Krankheitserreger ab und «ignoriert» die harmlosen Stoffe wie Blütenpollen.

1. Wissen Sie welche Allergierisikofaktoren es gibt?

Ihr Kind hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eine Allergie zu entwickeln, wenn Sie, seine Geschwister oder Grosseltern ebenfalls unter Allergien leiden. Auch wenn es per Kaiserschnitt entbunden wurde oder früh auf Antibiotika angewiesen war, steigt sein Allergierisiko.

Späteren Allergien können Sie jedoch wirksam vorbeugen. Gehen Sie mit Ihrem Baby, insbesondere im Frühling, nach draussen und unterstützen Sie so sein Immunsystem von Anfang an.

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2. Heisst: Weniger Chance für Allergien dank eines starken Immunsystems?

Das Immunsystem wächst mit kleinen Herausforderungen, an denen es üben kann. Draussen in der Natur, wo Ihr Baby Schritt für Schritt die Welt um es herum entdecken kann, kann es ganz unbeschwert mit Tierhaaren oder Blütenpollen und anderen Umwelteinflüssen in Berührung kommen, die sein Immunsystem auf natürliche Weise stärken. Auch der Kontakt mit anderen Kindern stärkt das Immunsystem Ihres Babys.

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3. Welchen Einfluss hat die Ernährung auf das Allergierisiko?

In der Allergieprävention spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle, da sie wichtig ist für den Aufbau der Immunabwehr. Die beste Wahl für Ihr Baby hierbei ist Muttermilch. Über die Stillzeit hinaus gibt es ausserdem speziell für allergiegefährdete Babys entwickelte Säuglingsnahrungen.

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Allergierisikotest

Wenn in Ihrer Familie bereits Allergien vorliegen, hat auch Ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko.

Testen Sie in wenigen, einfachen Schritten hier, ob Ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko haben könnte: Klicken Sie einfach alle Felder an, welche zutreffen. Sollte niemand in Ihrer Familie die beschriebene Allergie haben, können Sie die Felder leer lassen und den "Next" Button anklicken.

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Hat jemand in Ihrer Familie Neurodermitis (atopisches Ekzem)?

Die bekanntesten Symptome: Trockene Haut, rote Haut (Entzündung), Juckreiz, Bläschen, Risse und Schuppen. Die Symptome treten oft am Hals, Ellbogen, Knien, Gesicht oder Händen auf.




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Hat jemand in Ihrer Familie Allergisches Asthma?

Die bekanntesten Symptome: Atemnotanfälle, häufiger Husten, Asthma. Die Symptome treten oft zusammen und nach dem Kontakt mit bestimmten Stoffen (z.B. Pollen, Hausstaubmilben) auf.




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Hat jemand in Ihrer Familie Allergische Rhinitis- und Augensymptome (z.B. Heuschnupfen)?

Die bekanntesten Symptome: Juckreiz und leufende Nase, Niessen, verstopfte Nase, tränende und gerötete Augen, Husten. Die Symptome treten oft zusammen und nach dem Kontakt mit bestimmten Stoffen (z.B. Pollen, Hausstaubmilben) auf.




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Hat jemand in Ihrer Familie Nahrungsmittelallergien?

Die bekanntesten Symptome: Juckreiz im Mund und Rachen, Bläschen (Nesselsucht, juckende Bläschen), verstopfte Nase, Erbrechen, Durchfall, Asthma-Anfälle, in extremen Fällen Schock. Die Symptome treten nach dem Verzehr von bestimmten Lebensmittel auf.




Es besteht ein geringes Allergierisiko

Sie müssen keine besonderen Ernährungsmassnahmen ergreifen, um Ihr Kind vor Allergien zu schützen. Muttermilch ist und bleibt auch bei geringem Allergierisiko die best Ernährung für Ihr Kind.

Wenn Sie nicht stillen, bietet Aptamil eine breite Palette and Produkten, welche speziell entwickelt wurden, um den spezifischen Bedürfnissen Ihres Babys entsprechend seinem Alter gerecht zu werden.

Nach 4 bis 6 Monaten (Alter) wird empfohlen, mit der Beikosteneinführung zu beginnen. Hier können Sie Ihr Kind nach und nach neue Geschmacksrichtungen versuchen lassen. Beobachten Sie ihr Kind auch bei geringem Allergierisiko bei der Einführung von neuen Lebensmitteln sorgfältig, um eventuelle Lebensmittelunverträglichkeiten früh zu erkennen.

Erfahren Sie mehr über Produkte für allergiegefährdete Babys

Es besteht ein hohes Allergierisiko

Zwei oder mehr Familienmitglieder leiden an einer Allergie. Dadurch besteht ein hohes Allergierisiko.

Ein hohes Allergierisiko bedeutet nicht, dass Ihr Baby später in jedem Fall eine Allergie bekommen wird. Mit der richtigen Ernährung und anderen Präventionsmassnahmen können Sie das Allergierisiko Ihres Babys reduzieren. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt und legen Sie ihm die Auswertung dieses Tests vor.

Erfahren Sie mehr über Produkte für allergiegefährdete Babys