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25 mg Chlortalidon
,
Cellulose, mikrokristalline
,
Lactose-1-Wasser
,
Povidon K30
,
Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
,
Natrium
,
Magnesium stearat
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Galepharm AG
Chlortalidon Galepharm ist ein harntreibendes und blutdrucksenkendes Mittel. Es wird bei Erwachsenen angewendet:
Auf Verschreibung der Ärztin oder des Arztes.
Chlortalidon Galepharm darf nicht eingenommen werden:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Chlortalidon Galepharm einnehmen, wenn Sie:
Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Patienten mit oder ohne Allergien oder Bronchialasthma in der Vorgeschichte auftreten.
Wenn Sie eine Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen feststellen, können dies Symptome einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Chlortalidon Galepharm auftreten. Dies kann zu einem dauerhaften Verlust des Sehvermögens führen, wenn es nicht behandelt wird. Ihr Risiko zur Entwicklung dieser Nebenwirkungen kann höher sein, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie aufgetreten ist.
Während einer Behandlung mit Chlortalidon Galepharm sollten vom Arzt die Elektrolyte im Blut (insbesondere Kalium, Natrium, Calcium), Kreatinin und Harnstoff im Blut, die Blutfette (Cholesterin und Triglyceride), die Harnsäure im Blut sowie der Blutzucker regelmässig kontrolliert werden.
Während der Behandlung mit Chlortalidon Galepharm sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten und wegen erhöhter Kaliumverluste kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (z.B. Bananen, Gemüse, Nüsse).
Die Behandlung des Bluthochdrucks mit Chlortalidon Galepharm bedarf der regelmässigen ärztlichen Kontrolle.
Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf Chlortalidon Galepharm bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, könnte bei Ihnen die Wirksamkeit von Chlortalidon Galepharm erhöht sein. Die Dosierung muss vom Arzt entsprechend angepasst werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
Während der Anwendung von Chlortalidon Galepharm sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung durch Chlortalidon Galepharm verstärkt wird, z.B. kann Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Dies gilt in verstärktem Masse bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Chlortalidon Galepharm enthält Laktose. Nehmen Sie Chlortalidon Galepharm daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu «natriumfrei».
Die Anwendung von Chlortalidon Galepharm kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Chlortalidon Galepharm als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschliessen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Während der Schwangerschaft dürfen Sie Chlortalidon Galepharm nicht anwenden. Chlortalidon, der Wirkstoff von Chlortalidon Galepharm, kann, wie andere Diuretika, eine Verminderung der Plazentadurchblutung bewirken. Thiazide und Thiazidderivate gelangen auch in den fetalen Kreislauf und können Elektrolytstörungen verursachen. Über eine Thrombozytopenie beim Neugeborenen wurde berichtet. Chlortalidon tritt in die Muttermilch über. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie während der Stillzeit kein Chlortalidon Galepharm anwenden bzw. abstillen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Chlortalidon Galepharm sonst nicht richtig wirken kann. Die Dosierung richtet sich individuell nach dem Krankheitsbild und Ihrem Ansprechen auf die Behandlung. Es soll die niedrigste Dosis zur Erhaltung der optimalen Wirksamkeit Anwendung finden. Ihr Arzt wird besonders vorsichtig dosieren, wenn Sie an Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefässen oder in den Hirngefässen (koronare Herzkrankheit oder Zerebralsklerose) leiden sowie bei Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Anfangsdosis: 50 – 100 mg Chlortalidon pro Tag.
Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon täglich, da höhere Dosierungen die Wirkung nicht erhöhen.
Erhaltungsdosis: 25 – 50 mg Chlortalidon pro Tag.
Anfangsdosis: 12.5 mg – 50 mg Chlortalidon pro Tag.
Erhaltungsdosis: 12.5 mg – 25 mg Chlortalidon pro Tag.
Die Anfangsdosis soll individuell gesenkt werden.
Anfangsdosis: 100 mg Chlortalidon zweimal pro Tag.
Erhaltungsdosis: 50 mg Chlortalidon pro Tag.
Nehmen Sie Chlortalidon Galepharm unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Bei der Einmalgabe sollte die Einnahme morgens mit dem Frühstück erfolgen, bei zweimaliger täglicher Gabe zusätzlich zum Abendessen. Dosissteigerungen sollten nicht vor Ablauf von 2 bis 3 Wochen erfolgen.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Nach einer längeren Behandlung sollten Sie Chlortalidon Galepharm nicht plötzlich absetzen, sondern die Einnahme von Chlortalidon Galepharm sollte zunächst mit niedriger Dosis für einige Tage fortgesetzt werden (ausschleichend dosieren).
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Chlortalidon Galepharm benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt; er wird entsprechend den Symptomen über gegebenenfalls erforderliche Massnahmen entscheiden. Bei Überdosierungen und/oder im Fall schwerwiegender Symptome ist sofort ärztliche/notärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit eine stationäre Aufnahme und intensivmedizinische Massnahmen erfolgen können.
Die Anwendung und Sicherheit von Chlortalidon Galepharm bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Deshalb darf Chlortalidon Galepharm bei ihnen nicht angewendet werden.
Wenn Sie älter (über 65 Jahre) sind und/oder leichte bis mässige Nierenfunktionsstörungen haben, muss die Dosierung bei Ihnen den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden.
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern führen Sie die Einnahme wie verordnet fort.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Erniedrigte Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie), insbesondere bei höheren Dosen; erhöhte Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie), dies kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanfällen führen; Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceridspiegel).
Erniedrigte Natrium- und Magnesiumspiegel im Blut (Hyponatriämie, Hypomagnesiämie); erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie) und vermehrte Ausscheidung von Zucker im Urin (Glukosurie); bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit (manifester Diabetes mellitus) kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen, eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann in Erscheinung treten; Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Behandlungsbeginn; Kopfschmerzen; Schwindel- und Schwächegefühl; verminderter Blutdruck (Hypotonie); Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen); Herzklopfen (Palpitationen); Appetitlosigkeit; Mundtrockenheit; Magen-Darm-Beschwerden; Übelkeit; Erbrechen; Oberbauchbeschwerden; krampfartige Beschwerden im Bauchraum; Verstopfung; Durchfall; allergische Hautreaktionen wie Hautrötung (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus); herabgesetzte Spannung der Skelettmuskulatur; Muskelkrämpfe; Impotenz.
Verminderung der Anzahl der Blutplättchen und weissen Blutkörperchen (Thrombozytopenie, Leukopenie); weitgehendes Fehlen bestimmter weisser Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose); vermehrte Anzahl bestimmter weisser Blutkörperchen (Eosinophilie); erhöhte Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie); Missempfindungen (z.B. Kribbeln und taubes Gefühl) an Armen und Beinen (Parästhesien); Sehstörungen; Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit; Herzrhythmusstörungen; Gallenstauung in der Leber (intrahepatische Cholestase) oder Gelbsucht; durch Lichteinwirkung hervorgerufene Hautreaktionen (Photosensibilität), z.B. Hautrötung (Exanthem); allergisch bedingte Gefässentzündung (Vaskulitis).
Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut (hypochlorämische Alkalose); durch Überempfindlichkeit ausgelöste Wasseransammlung in der Lunge (ideosynkratische Lungenödeme); Atembeschwerden; Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis); allergisch bedingte Nierenentzündung (interstitielle Nephritis).
Verminderung des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund eines erhöhten Augendrucks (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges [Aderhauterguss] oder akutes Winkelverschlussglaukom).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Tabletten zu 12.5 mg, 25 mg und 50 mg Chlortalidon.
Chlortalidon.
Chlortalidon Galepharm 12.5 mg sind weisse, runde Tabletten und enthalten die folgenden Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Povidon K 30, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, Magnesiumstearat.
Chlortalidon Galepharm 25 mg sind blassrosa bis rötliche, runde Tabletten und enthalten die folgenden Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Povidon K 30, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, Magnesiumstearat, gelbes und rotes Eisenoxid (E172).
Chlortalidon Galepharm 50 mg sind gelbe, runde Tabletten und enthalten die folgenden Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Povidon K 30, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, Magnesiumstearat, gelbes Eisenoxid (E172).
70179 (Swissmedic).
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Chlortalidon Galepharm 12.5 mg, Tabletten: Packungen zu 50 Tabletten. (B)
Chlortalidon Galepharm 25 mg, Tabletten: Packungen zu 50 Tabletten. (B)
Chlortalidon Galepharm 50 mg, Tabletten: Packungen zu 50 Tabletten. (B)
Galepharm AG, Zürich.
Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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